{"id":141,"date":"2021-04-21T09:57:59","date_gmt":"2021-04-21T07:57:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/wordpress\/?p=141"},"modified":"2021-06-17T09:34:46","modified_gmt":"2021-06-17T07:34:46","slug":"workshop-fachinformation-fuer-fachinformationsexpertinnen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/2021\/04\/21\/workshop-fachinformation-fuer-fachinformationsexpertinnen-2\/","title":{"rendered":"Workshop: Fachinformation f\u00fcr Fachinformationsexpert*innen"},"content":{"rendered":"\n<p>Zur Vorbereitung der zu beantragenden zweiten F\u00f6rderphase veranstaltete das Team des FID BBI am 2. M\u00e4rz einen Workshop mit Forschenden der BBI-F\u00e4cher, Fachreferent*innen und Bibliothekar*innen. Im Fokus stand die Frage, wie der FID mit dem gro\u00dfen Themen- und Methodenspektrum der drei BBI-F\u00e4cher produktiv umgehen und ein ausgewogenes Dienstleistungsportfolio entwickeln kann.&nbsp;Vorgestellt wurde zun\u00e4chst&nbsp;das neue Portaldesign des FID BBI, das Mitte April live gehen soll und das f\u00fcr viel positives Feedback sorgte. In drei Breakoutsessions wurden au\u00dferdem folgende Themen behandelt:<\/p>\n\n\n\n<h3>F\u00e4cherpluralit\u00e4t im FID \u2013 Gemeinsame Nenner identifizieren und Einzelbedarfe abgrenzen als Grundlage f\u00fcr eine Vision<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie \u00fcberbr\u00fccken die Dienstleistungen eines FID das Spannungsfeld zwischen Inkunabelkunde und Information Retrieval? Welche gemeinsamen Informationsbedarfe k\u00f6nnen f\u00fcr die Schaffung von Dienstleistungen genutzt werden? Wo m\u00fcssen eventuell differenzierte Ans\u00e4tze verfolgt werden?&nbsp;Die von Pr. Dr. Ulrich Johannes Schneider (UB Leipzig) moderierte Diskussion offenbarte zahlreiche bilaterale Gemeinsamkeiten im Themen- und Methodenspektrum der Buch-, Bibliotheks- und Informations\u00adwissenschaften, darunter die Nutzung, Auswertung und Beforschung von Metadaten, ein gemeinsames Interesse am Methodenset der Digital Humanities, die Leserforschung im Kontext von B\u00fcchern, Bibliotheken und Verlagen sowie Medienrecht. Die Teilnehmenden betonten, dass der FID zu einem Wissenstransfer zwischen den F\u00e4chern gezielt beitragen solle.&nbsp;Dar\u00fcber hinaus empfahlen sie einen ehrlichen und differenzierten Umgang mit der Heterogenit\u00e4t der BBI-F\u00e4cher: Eine Herausforderung bestehe darin, die Komplexit\u00e4t der BBI-F\u00e4cher im FID abzubilden, indem die zentralen Forschungsschwerpunkte benannt und abgegrenzt w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<h3>Open Access im FID: Zug\u00e4nge schaffen und Sichtbarkeit erh\u00f6hen<\/h3>\n\n\n\n<p>Den Forschenden durch die gesamte wissenschaftliche Wertsch\u00f6pfungs\u00adkette zu begleiten. \u2013 Das ist die Maxime von Dr. Maria Effinger, Open-Access-Beauftragte der Universit\u00e4ts\u00adbibliothek Heidelberg und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von heiUP dem bibliothekseigenen Open-Access-Verlag der UB Heidelberg. Auch bei arthistoricum.net, dem FID f\u00fcr Kunst, Fotografie und Design ist die Bereitstellung einer Publikations\u00adplattform f\u00fcr OA-Publikationen eine zentrale Dienstleistung. Die Teilnehmenden zeigten sich sehr beeindruckt von diesem langj\u00e4hrigen Engagement, und diskutierten, ob ein solches auch f\u00fcr den FID BBI zu erw\u00e4gen ist. Nachdem sich in den letzten Jahren schon zahlreiche andere Repositorien f\u00fcr die Publikation von OA-Inhalten etabliert haben und insbesondere Vertreter*innen der Bibliotheks- und Informations\u00adwissenschaften hier schon sehr selbst\u00e4ndig agieren, sprachen sich die Teilnehmenden gegen den Aufbau eines eigenen Repositoriums aus. Positiv hervorgehoben wurden indes die strategischen Partnerschaften, die der FID arthistoricum.net mit Fachgesellschaften eingeht.<\/p>\n\n\n\n<h3>Nutzungsforschung f\u00fcr den FID BBI: Fragestellungen identifizieren \u2013 Methoden diskutieren<\/h3>\n\n\n\n<p>In ihrem kurzen Vortrag erl\u00e4utert Prof. Dr. Elke Greifeneder (Institut f\u00fcr Bibliotheks- und Informations\u00adwissenschaften an der HU Berlin), dass bei der Bedarfserhebung im FID ein systematischer Austausch mit Community erforderlich ist. In Hinblick auf den FID BBI pl\u00e4diert sie f\u00fcr einen Mosaik-Ansatz, bei dem eine gro\u00dfe durch viele kleine Erhebungen ersetzt w\u00fcrde und schl\u00e4gt vor, das Konzept eines Liaison Librarians zu verfolgen. Demnach w\u00fcrden sich die Teammitglieder des FIDs um eine hohe Pr\u00e4senz an den Instituten bem\u00fchen und durch einen direkten und kleinteiligen Austausch den Bedarf an Fachinformations\u00addienstleistungen ermitteln.&nbsp;Die Teilnehmenden begr\u00fc\u00dften den innovativen Ansatz dieses Modells. Einige erkl\u00e4rten sich direkt bereit, einen Liaison Librarian f\u00fcr einige Tage an ihren Instituten aufzunehmen. Kritisch diskutiert wurde die genaue Methodik: Es sei sicherzustellen, dass das Modell einen m\u00f6glichst gro\u00dfe Erkenntnis\u00adgewinn f\u00fcr die FID-Arbeit bereithalte und dass die Ergebnisse nachvollziehbar dokumentiert w\u00fcrden.&nbsp;Wir bedanken uns bei den Teilnehmenden f\u00fcr die angeregte Diskussion!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Vorbereitung der zu beantragenden zweiten F\u00f6rderphase veranstaltete das Team des FID BBI am 2. 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