{"id":255,"date":"2021-08-05T10:44:56","date_gmt":"2021-08-05T08:44:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/?p=255"},"modified":"2021-08-16T08:05:40","modified_gmt":"2021-08-16T06:05:40","slug":"alte-drucke-und-digitalisate-recherchieren-die-wichtigsten-sucheinstiege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/2021\/08\/05\/alte-drucke-und-digitalisate-recherchieren-die-wichtigsten-sucheinstiege\/","title":{"rendered":"Alte Drucke und Digitalisate recherchieren \u2013 Die wichtigsten Sucheinstiege"},"content":{"rendered":"\n<p>Fast jede Bibliothek besitzt Drucke, die vor dem Jahr 1850 erschienen sind. Um m\u00f6glichst viele Standorte auf einmal absuchen zu k\u00f6nnen, lohnt sich die Recherche in \u00fcbergreifenden Bestandskatalogen. Welchen davon Sie zuerst aufrufen sollten, h\u00e4ngt von Ihrer Fragestellung ab.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-twentytwentyone-image-frame\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-2-1024x724.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-315\" width=\"950\" height=\"671\" srcset=\"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-2-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-2-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-2-768x543.jpg 768w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-2-1536x1086.jpg 1536w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-2-1568x1109.jpg 1568w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-2.jpg 1683w\" sizes=\"(max-width: 950px) 100vw, 950px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-und-die-Fluesse-ihrer-Metadaten.pdf\">PDF: Alte Drucke und die Fl\u00fcsse ihrer Metadaten<\/a><a href=\"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Alte-Drucke-und-die-Fluesse-ihrer-Metadaten.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<h2>&#8222;Ich will doch nur ein Digitalisat&#8230;&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<h3>KVK \u2013 Karlsruher Virtueller Katalog<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Sie pr\u00fcfen m\u00f6chten, ob ein Werk (in Deutschland) schon einmal digitalisiert wurde, ist der KVK aktuell der zuverl\u00e4ssigste Weg, dies herauszufinden. Geben Sie die Titelinformationen ins Suchfeld ein und setzen Sie das H\u00e4kchen auf &#8222;Nur digitale Medien suchen&#8220;. Weiter unten k\u00f6nnen Sie dar\u00fcber entscheiden, welche Kataloge Sie in Ihre Suche mit einbeziehen wollen. In der Liste k\u00f6nnen Sie nicht nur deutsche Verbundkataloge mit anhaken, sondern auch internationale Kataloge, Buchhandelskataloge und Sammeldatenbanken f\u00fcr digitale Medien (Google Books, Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana etc.). Die Abdeckung des KVK hat seinen Schwerpunkt auf europ\u00e4ischen Buchbest\u00e4nden, hinzu kommen einige Kataloge aus Amerika und Australien. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/kvk.bibliothek.kit.edu\/?kataloge=K10PLUS&amp;kataloge=BVB&amp;kataloge=NRW&amp;kataloge=HEBIS&amp;kataloge=KOBV_SOLR&amp;kataloge=DDB&amp;kataloge=STABI_BERLIN&amp;kataloge=TIB&amp;kataloge=VD16&amp;kataloge=VD17&amp;kataloge=VD18&amp;kataloge=BIBOPAC&amp;kataloge=LBOE&amp;kataloge=OENB&amp;kataloge=ABES&amp;kataloge=BASE&amp;kataloge=DART_EUROPE&amp;kataloge=DIGIBIB&amp;kataloge=DFG_EBOOKS&amp;kataloge=DFG_AUFSAETZE&amp;kataloge=DOABOOKS&amp;kataloge=DOAJ&amp;kataloge=EROMM_WEBSEARCH&amp;kataloge=EUROPEANA&amp;kataloge=GOOGLE_BOOKS&amp;kataloge=KUNST_HATHI&amp;kataloge=ARCHIVE_ORG&amp;kataloge=OAPEN&amp;kataloge=ZVDD&amp;kataloge=BHL&amp;digitalOnly=1&amp;embedFulltitle=0&amp;newTab=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite des KVK<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h3>Deutsche Digitale Bibliothek<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Digitalisate der meisten deutschen Bibliotheken sind in der Deutschen Digitalen Bibliothek recherchierbar. Da die DDB neben Textdokumenten auch Bild-, Film- und Audiodateien erfasst, ist die erweiterte Suche auf die gemeinsamen Nenner dieser Medientypen begrenzt, komplexe Recherchen nach bestimmten bibliografischen Details (Auflage, Verlag, Drucker o.\u00e4.) sind nicht m\u00f6glich. Wer nur nach Textdokumenten sucht, kann die Ergebnisliste \u00fcber die Facettenanzeige auf der linken Seite unter Medien- bzw. Objekttyp eingrenzen. Ein Vorteil gegen\u00fcber vielen anderen Katalogen besteht darin, dass jeder Datensatz mit einer Angabe zum Rechtsstatus versehen ist, so dass direkt klar ist, unter welchen Bedingungen das Digitalisat nachgenutzt oder vervielf\u00e4ltigt werden darf. Im Gegensatz zu Google Books sind die meisten der hier angezeigten Digitalisate zudem mit digitalen Inhaltsverzeichnissen versehen, die eine schnelle Orientierung erm\u00f6glichen. <\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/\" target=\"_blank\">Startseite der DDB<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h3>Zentrales Verzeichnis Digitalisierter Drucke (ZVDD)<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur DDB ist das ZVDD speziell auf Drucke zugeschnitten und erstreckt sich zeitlich vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der von der DFG gef\u00f6rderte Katalog wird von der SUB G\u00f6ttingen betrieben. Er wird regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert und b\u00fcndelt u.a. die in VD16, VD17 und VD18 verzeichneten Digitalisate. Letztere k\u00f6nnen Sie in der erweiterten Suche auch \u00fcber ihre \u2013 in Anf\u00fchrungszeichen gesetzten \u2013 Identifier finden und aufrufen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Zentrale Verzeichnis Digitalisierter Drucke ist auch \u00fcber den KVK und die DDB durchsuchbar.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zvdd.de\/startseite\/\">Startseite der ZVDD<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h3>Europeana<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Europeana ist das europ\u00e4ische Pendant der Deutschen Digitalen Bibliothek. Hier werden die digitalen Best\u00e4nde tausender europ\u00e4ischer Institutionen geb\u00fcndelt. \u00c4hnlich wie bei der DDB ist die Europeana auf verschiedenste Medientypen (Bilder, Videos, Texte, Audio) ausgelegt. Die Ergebnisliste eignet sich insbesondere f\u00fcr eine Recherche nach Bildern. Genau wie in der DDB enth\u00e4lt jeder Datensatz Informationen zum Rechtsstatus. Hochdifferenzierte Suchanfragen nach bibliografischen Daten sind auch hier nur schwer umsetzbar. Zu empfehlen ist die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/classic.europeana.eu\/portal\/de\/explore\/sources.html\" target=\"_blank\">Liste der Datengeber<\/a>, die wertvolle Hinweise auf die zentralen (National-)Kataloge europ\u00e4ischer L\u00e4nder gibt. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.europeana.eu\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite der Europeana<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h3>Google Books<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit 2005 kooperiert Google mit mehreren amerikanischen und europ\u00e4ischen Bibliotheken und digitalisiert deren historische Best\u00e4nde. Diese in der Bibliotheksbranche durchaus umstrittenen Projekte zielen auf Quantit\u00e4t \u2013 was f\u00fcr Sie als Forschende zun\u00e4chst von Vorteil ist und Ihnen eine schnelle und meist ergiebige Recherche erlaubt. Die Qualit\u00e4t der Digitalisate und ihrer knapp gehaltenen Beschreibungen schwankt jedoch massiv. Auch der Standort und Signaturen des Originals sind nicht immer ersichtlich. Positiv hervorzuheben ist die automatische Texterkennung (OCR), die auch bei Frakturschriften gut funktioniert. Bei der Suche in Google Books werden die Volltexte mit ausgewertet, was in alten W\u00f6rterb\u00fcchern und Lexika immer wieder zu unverhofften Treffern f\u00fchrt. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:51% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" width=\"203\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/13-Google-Books-Digitalisat_Seckendorff-203x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-288 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/13-Google-Books-Digitalisat_Seckendorff-203x300.png 203w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/13-Google-Books-Digitalisat_Seckendorff-692x1024.png 692w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/13-Google-Books-Digitalisat_Seckendorff-768x1136.png 768w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/13-Google-Books-Digitalisat_Seckendorff-1039x1536.png 1039w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/13-Google-Books-Digitalisat_Seckendorff.png 1263w\" sizes=\"(max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Zum Gl\u00fcck immer seltener: Abgeschnittene Seiten und schlecht retouchierte Finger in einem Digitalisat von Google Books. Das Titelblatt wurde inzwischen entfernt: Seckendorff, Teutscher F\u00fcrsten-Staat. Frankfurt und Leipzig 1711. URL: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/bit.ly\/3jnk8uO\" target=\"_blank\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/bit.ly\/3jnk8uO\">https:\/\/bit.ly\/3jnk8uO<\/a> [05.08.2021]. Original: Nationalbibliothek der Tschechischen Republik.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/books.google.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite von Google Books<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h2>Systematische Bestandsnachweise<\/h2>\n\n\n\n<p>Exakte Ver\u00f6ffentlichungsangaben, Kollationen und Fingerprints, Identifier, Provenienzen und andere Elemente einer umfassenden bibliografischen Beschreibung. \u2013 Das alles k\u00f6nnen Sie \u00fcber die Titeldaten der DDB, der Europeana und Google Books vielleicht noch nachvollziehen, aber nicht differenziert recherchieren. Auch das gesamte Oeuvre einer Person oder eines Druckers l\u00e4sst sich \u00fcber Kataloge digitaler Sammlungen nur schwer rekonstruieren. In Bezug auf europ\u00e4ische Altbest\u00e4nde empfehlen sich stattdessen folgende Kataloge:<\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h3>Drucke und Inkunabeln (1450-1830)<\/h3>\n\n\n\n<h4>Heritage of Printed Book Database<\/h4>\n\n\n\n<p>Die HPB b\u00fcndelt Metadaten zu Drucken, die zwischen 1450 und 1830 erschienen und in den Best\u00e4nden europ\u00e4ischer (National-)Bibliotheken und Institutionen aufgestellt sind. Integriert sind u.a die Daten des <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/data.cerl.org\/istc\/_search?lang=de\" target=\"_blank\">Incunabula Short Title Cataloge<\/a>s, des <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.gateway-bayern.de\/TouchPoint_touchpoint\/start.do?SearchProfile=Altbestand&amp;SearchType=2\" target=\"_blank\">VD 16<\/a> und der meisten deutschen Verbundkataloge. Unter jedem Titeleintrag befindet sich eine Liste der Bibliotheken, die \u00fcber ein Exemplar des betreffenden Werkes verf\u00fcgen, teilweise werden noch Informationen zu Provenienzen erg\u00e4nzt. Die umfassenden bibliografischen Beschreibungen und Suchfunktionen erm\u00f6glichen eine sehr exakte Recherche.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/gso.gbv.de\/DB=1.77\/\">Startseite der <\/a><a href=\"https:\/\/gso.gbv.de\/DB=1.77\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">H<\/a><a href=\"https:\/\/gso.gbv.de\/DB=1.77\/\">PD<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h4>Incunabula Short Title Catalogue (ISTC) und Gesamtkatalog der Wiegendrucke<\/h4>\n\n\n\n<p>Wer sich prim\u00e4r f\u00fcr Inkunabeln interessiert, f\u00fcr den sind diese beiden Kataloge die ersten Anlaufstellen. Der ISTC verlinkt nicht nur zu Digitalisaten, sondern auch zu der Material Evidence in Incunabula-Datenbank (MEI), \u00fcber den exemplarspezifische Beschreibungen und Provenienzen der Inkunabeln nachvollzogen werden k\u00f6nnen. Der ISTC erh\u00e4lt seinen Wert auch dadurch, dass dort die Daten des Gesamtkatalogs der Wiegendrucke recherchiert werden k\u00f6nnen. Da Updates aber nur unregelm\u00e4\u00dfig stattfinden, sollte der GW zus\u00e4tzlich konsultiert werden. Dieses Projekt, das schon im Jahr 1904 begonnen wurde, hat das Ziel, alle weltweit vorhandenen Inkunabeln (Werke und Einzelexemplare) bibliografisch zu beschreiben und mit Bestandsnachweisen zu versehen. Die digitale Edition wird von der Staatsbibliothek zu Berlin gepflegt und stetig erweitert. Auch wenn sie den Nutzenden als Flie\u00dftext erscheint, kann sie \u00fcber die &#8222;Allgemeine Recherche&#8220; hochdifferenziert durchsucht werden, so u.a. nach Incipit, Schrift, Kollationszeile und Blattzahl. Achtung: Die Datenbank realisiert ausschlie\u00dflich eine exakte Suche. Sie differenziert also zwischen Gro\u00df- und Kleinschreibung, Akzenten und Sonderzeichen.<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/data.cerl.org\/istc\/_search?lang=de\" target=\"_blank\">Startseite des ISTC<\/a><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de\/GWEN.xhtml\" target=\"_blank\">Gesamtkatalog der Wiegendrucke<\/a><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/data.cerl.org\/mei\/00559395\" target=\"_blank\">Startseite der MEI<\/a><br><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h4>Universal Short Title Catalogue (USTC)<\/h4>\n\n\n\n<p>Der USTC b\u00fcndelt knapp 800.000 Datens\u00e4tze zu Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts und liefert besonders detaillierte \u00dcbersichten zu vorhandenen Exemplaren und Digitalisaten. Soweit vorhanden wird f\u00fcr die am Druck beteiligten Personen der zugeh\u00f6rige VIAF- und Wikipedia-Eintrag verlinkt. Die Suche ist auf die Charakteristika fr\u00fchneuzeitlicher Drucke angepasst: Die Ergebnisliste kann nach fr\u00fchneuzeitlichen Textgattungen und Formaten gefiltert werden. Auch eine regionale Suche ist m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ustc.ac.uk\/search\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite des USTC<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h4>Verzeichnisse der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke (VD 16, VD 17, VD 18)<\/h4>\n\n\n\n<p>Einen nationalen Schatz bilden die Verbundkataloge Deutscher Drucke, die f\u00fcr das 16., das 17. und das 18. Jahrhundert aufgesetzt wurden. Ziel dieser von der DFG gef\u00f6rderten Projekte ist es, m\u00f6glichst alle in dieser Zeit erschienenen Werke zu erfassen und zu katalogisieren &#8211; bestenfalls zu digitalisieren. Aufgrund des steigenden Publikationsaufkommens nimmt die Vollst\u00e4ndigkeit mit jedem Jahrhundert ab. F\u00fcr den deutschen Sprachraum liefern die VD-Kataloge meist die zuverl\u00e4ssigsten bibliographischen Beschreibungen und Angaben zu vorhandenen Einzelexemplaren. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.gateway-bayern.de\/TouchPoint_touchpoint\/start.do?SearchProfile=Altbestand&amp;SearchType=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite des VD16<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.vd17.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite des VD17<\/a><br><a href=\"https:\/\/kxp.k10plus.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite des VD18<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h4>19. bis 20. Jahrhundert<\/h4>\n\n\n\n<p>Hier bestehen noch keine epochenspezifischen oder national \u00fcbergreifenden Kataloge. Drucke aus dieser Zeit lassen sich am besten \u00fcber den KVK oder den WorldCat ermitteln. Drucke des 20. Jahrhunderts werden noch nicht im gro\u00dfen Stil digitalisiert, da die Werke oft noch nicht gemeinfrei sind und die Rechtekl\u00e4rung viel Zeit in Anspruch nehmen kann. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/kvk.bibliothek.kit.edu\/?kataloge=K10PLUS&amp;kataloge=BVB&amp;kataloge=NRW&amp;kataloge=HEBIS&amp;kataloge=KOBV_SOLR&amp;kataloge=DDB&amp;kataloge=STABI_BERLIN&amp;kataloge=TIB&amp;kataloge=VD16&amp;kataloge=VD17&amp;kataloge=VD18&amp;kataloge=BIBOPAC&amp;kataloge=LBOE&amp;kataloge=OENB&amp;kataloge=ABES&amp;kataloge=BASE&amp;kataloge=DART_EUROPE&amp;kataloge=DIGIBIB&amp;kataloge=DFG_EBOOKS&amp;kataloge=DFG_AUFSAETZE&amp;kataloge=DOABOOKS&amp;kataloge=DOAJ&amp;kataloge=EROMM_WEBSEARCH&amp;kataloge=EUROPEANA&amp;kataloge=GOOGLE_BOOKS&amp;kataloge=KUNST_HATHI&amp;kataloge=ARCHIVE_ORG&amp;kataloge=OAPEN&amp;kataloge=ZVDD&amp;kataloge=BHL&amp;digitalOnly=1&amp;embedFulltitle=0&amp;newTab=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite des KVK<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.worldcat.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startseite des WorldCat<\/a><\/p>\n\n\n<hr>\n\n\n<h2>Wenn Sie nicht f\u00fcndig werden&#8230;<\/h2>\n\n\n\n<h3>Kein Katalog ist vollst\u00e4ndig<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Transfer von Daten und Metadaten kostet Zeit und Geld, Kataloge werden nicht tagesaktuell geupdatet. Kleinere Institutionen wie z.B. Kloster-, Schloss- Schul- und Museumsbibliotheken, die oft nennenswerte Altbest\u00e4nde beherbergen, haben mitunter keine Kapazit\u00e4ten, ihre Sammlungen und Bestandsinformationen \u00fcber die eigenen Kataloge hinaus zu verbreiten. Bei besonders schwierigen F\u00e4llen lohnt sich daher die Recherche in lokalen Katalogen. Gelegentlich ist sogar die Konsultation eines Band- oder Zettelkatalogs vor Ort n\u00f6tig, da noch l\u00e4ngst nicht alle Bibliotheksbest\u00e4nde digital erfasst sind. <\/p>\n\n\n\n<h3>Alte Drucke au\u00dferhalb Europas und Nordamerikas<\/h3>\n\n\n\n<p>Die hier empfohlenen Kataloge beziehen sich auf Buchbest\u00e4nde europ\u00e4ischer und nordamerikanischer Bibliotheken und sind in dieser Hinsicht sehr zuverl\u00e4ssig. Werke in nichtlateinischen Schriften und solche, die in S\u00fcdamerika, Afrika und Asien erschienen sind, werden dagegen deutlich seltener beschrieben, digitalisiert und in Metakataloge integriert. \u2013 Dieser Digitalisierungsbias macht Recherchen abseits des europ\u00e4ischen Mainstreams schwierig und langwierig. \u00dcber Kontakte und \u00fcber Fachwissen verf\u00fcgen die regional ausgerichteten Fachinformationsdienste und die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Nationalbibliotheken\" target=\"_blank\">Nationalbibliotheken<\/a> in der f\u00fcr Sie relevanten Region. <\/p>\n\n\n\n<h3>Weitere Fragen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Gerne! Schreiben Sie uns eine Nachricht an <a href=\"mailto:fid@hab.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fid@hab.de<\/a>. F\u00fcr Gruppen f\u00fchren wir zu diesem Thema auch digitale Schulungen durch, in denen wir \u00fcber zentrale Merkmale Alter Drucke und \u00fcber die Nutzungsbedingungen informieren, die bei der Verwendung von Digitalisaten zu beachten sind. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast jede Bibliothek besitzt Drucke, die vor dem Jahr 1850 erschienen sind. Um m\u00f6glichst viele Standorte auf einmal absuchen zu k\u00f6nnen, lohnt sich die Recherche in \u00fcbergreifenden Bestandskatalogen. 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