{"id":828,"date":"2022-11-07T12:22:08","date_gmt":"2022-11-07T11:22:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/?p=828"},"modified":"2023-11-30T08:03:10","modified_gmt":"2023-11-30T07:03:10","slug":"nur-ein-forschungsthema-open-access-in-der-buch-bibliotheks-und-informationswissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/2022\/11\/07\/nur-ein-forschungsthema-open-access-in-der-buch-bibliotheks-und-informationswissenschaft\/","title":{"rendered":"Nur ein Forschungsthema? Open Access in der Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft"},"content":{"rendered":"\n<h2>Bericht zum Online-Workshop am 11. Oktober 2022<\/h2>\n\n\n\n<h4><em>Von Anna Lingnau und Linda Martin<\/em><\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"555\" src=\"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grafik-38-1024x555.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-837\" srcset=\"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grafik-38-1024x555.png 1024w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grafik-38-300x163.png 300w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grafik-38-768x416.png 768w, https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grafik-38.png 1454w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Studieng\u00e4nge der Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften ist das Thema Open Access keine Unbekannte. Innerhalb der Curricula finden sich Inhalte, die Open Science und das Forschungsdatenmanagement vermitteln m\u00f6chten. Doch wie steht es um das Thema Openness innerhalb der Disziplinen? Welche Entwicklungen pr\u00e4gen die Forschenden dieser F\u00e4cher mit und ist Open Access ein g\u00e4ngiger Weg zu publizieren? Diese und andere Fragen adressierten der <a href=\"https:\/\/katalog.fid-bbi.de\/Content\/about\">Fachinformationsdienst Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften<\/a> und <a href=\"https:\/\/open-access.network\/startseite\">open-access.network<\/a> gemeinsam in einem <a href=\"https:\/\/open-access.network\/fortbilden\/thematische-workshops\/online-workshop-am-11-oktober-2022\">Online-Workshop am 11. Oktober 2022<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/open-access.network\/fileadmin\/_processed_\/a\/d\/xcsm_BBI-Workshop_Mentimeter1_Seite_3_b467c7fafd.jpg.pagespeed.ic.Vlt5zVpcBK.webp\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h4>Drei Wissenschaften &#8211; Eigenheiten und Gemeinsamkeiten<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0002-8065-0390\">Dr. Nikolaus Weichselbaumer<\/a>, Buchwissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz, sch\u00e4rfte das Verst\u00e4ndnis der Teilnehmenden f\u00fcr die diametrale Rolle von Quellen und Publikationsformen, die \u201eborn digital\u201c und diejenigen, die nachtr\u00e4glich digitalisiert wurden. Weichselbaumer hob die zentrale Rolle von Vereinen und kleinen Verlagsh\u00e4usern hervor, die f\u00fcr die Buchwissenschaft wichtige Journale und Reihen publizieren und f\u00fcr die die finanzielle Realisierbarkeit und das \u201ePublizieren in guter Nachbarschaft\u201c (gemeint ist das Publizieren in Reihen oder Sammelb\u00e4nden gemeinsam mit anderen Kolleg*innen des Faches) zentral seien.<br><a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0003-2411-4953\">Esther Asef<\/a>, Informationswissenschaftlerin und t\u00e4tig im Forschungsdatenmanagement an der Freien Universit\u00e4t Berlin, erg\u00e4nzte diese Sichtweise mit einem Einblick in das <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.18452\/23031\">Publikationsverhalten von Bibliotheks- und Informationswissenschaftler*innen<\/a>, welches sie 2017 untersuchte. \u201eEs w\u00e4re spannend, wenn das Thema nun, nach ein paar Jahren, wieder aufgegriffen w\u00fcrde und auch Diamond Open Access einflie\u00dfen k\u00f6nnte\u201c, sagte Asef.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/open-access.network\/fileadmin\/_processed_\/7\/f\/csm_BBI-Workshop_Mentimeter1_Seite_2_cd3d297f4f.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h4>Community-Arbeit: Alte Muster aufbrechen<\/h4>\n\n\n\n<p>Einen Einblick in die Praxis gab <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-7525-0635\">Laura Rothritz<\/a>, die \u00fcber ihre Erfahrungen zur Herausgabe eines Proceedings-Bandes in einem genuinen Open Access Journal berichtete, dessen richtige Formatierung sich als Herausforderung erwies. \u201eEine Unterst\u00fctzung von Textformaten, die sich automatisiert bearbeiten lie\u00dfen (z.B. LaTex), w\u00fcrde eine Erleichterung des Workflows darstellen\u201c, da waren sich die Referentin und die Zuh\u00f6renden einig. Die Organisation der Open-Access-Transformation von Community Journals erfordere Kenntnisse und das Vorhandensein von Tools zur (teil-)automatisierten Aufbereitung der Texte und der Metadaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bindeglied zwischen diesem und dem nachfolgenden Beitrag stellten die Herausgeber*innenvertr\u00e4ge dar. <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-9845-9247\">Prof. Dr. Christoph Bl\u00e4si<\/a>, Buchwissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz, beleuchtete verschiedene Stakeholder des wissenschaftlichen Publizierens in den Geistes- und Sozialwissenschaften und Ergebnisse aus dem <a href=\"https:\/\/projekt-auroa.de\/\">Projekt \u201eAutor:innen und Rechtssicherheit f\u00fcr Open Access<\/a>\u201c (AuROA). Die in dem Projekt erstellten modularen Mustervertr\u00e4ge sollen die Wahl einer Open-Access-Publikation erleichtern und die Autor*innen ermutigen, ihren \u201eVerhandlungsspielraum gegen\u00fcber Verlagen zu nutzen\u201c, so Bl\u00e4si. Gleicherma\u00dfen k\u00f6nnten Verlage, die ebenfalls befragt wurden, die Bausteine zur Erstellung von eigenen Vertr\u00e4gen benutzen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h4>Zauberstablisten: Raum f\u00fcr W\u00fcnsche an die Open-Access-Transformation<\/h4>\n\n\n\n<p>Beschlossen wurde der Workshop mit zwei \u201eZauberstablisten\u201c, auf denen die Teilnehmenden offene Bedarfe und bestehende Herausforderungen bei der Publikation im Open Access notierten. Die Sorge um Finanzierungsm\u00f6glichkeiten und die Wahl von Herausgebenden auf bekannte, tradierte Verlagsh\u00e4user zu setzen, wurde um wertvolle Ideen zur St\u00e4rkung von Open Access erg\u00e4nzt. So sollten Kompetenzen rund um das wissenschaftliche Publizieren bereits in den Curricula der Studieng\u00e4nge implementiert werden. Dar\u00fcber hinaus w\u00e4re es gut, wenn \u201eRegelungen f\u00fcr Gr\u00fcnes Open Access unkomplizierter und rechtssicher sein\u201c. Etablierte Forschende m\u00fcssten gleich einer \u201eDampflok\u201c dazu beitragen, das Renomm\u00e9 von Open Access-Repositorien, -Zeitschriften und -Reihen zu steigern.&nbsp; Es herrschte Uneinigkeit, ob ein Repositorium speziell f\u00fcr Forschende der Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften bestehen sollte: Einige hoben den Vorteil einer Ablage f\u00fcr Daten und Texte aus der Community hervor, andere Teilnehmende verwiesen darauf, dass die Zahl von allgemeinen und Fachrepositorien aus Forschendenperspektive schon jetzt schwer \u00fcberschaubar sei.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dokumentation zum Workshop finden Sie auf der <a href=\"https:\/\/open-access.network\/fortbilden\/thematische-workshops\/online-workshop-am-11-oktober-2022\">Webseite zum Workshop<\/a>. Die Reihe der Thematischen Workshops wird im November um Angebote f\u00fcr Wissenschaftler*innen und Autor*innen der <a href=\"https:\/\/open-access.network\/fortbilden\/thematische-workshops\/online-workshop-am-2-november-2022\">Afrikastudien<\/a> und der <a href=\"https:\/\/open-access.network\/fortbilden\/thematische-workshops\/online-workshop-am-21-november-2022\">K\u00fcnste<\/a> fortgesetzt. Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich gerne an linda.martin(at)open-access-berlin.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht zum Online-Workshop am 11. Oktober 2022 Von Anna Lingnau und Linda Martin F\u00fcr die Studieng\u00e4nge der Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften ist das Thema Open Access keine Unbekannte. Innerhalb der Curricula finden sich Inhalte, die Open Science und das Forschungsdatenmanagement vermitteln m\u00f6chten. Doch wie steht es um das Thema Openness innerhalb der Disziplinen? 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Open Access in der Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/828"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=828"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/828\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":840,"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/828\/revisions\/840"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fid-bbi.de\/blog\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}